<![CDATA[Jojoba für Afrika - AKTUELL]]>Fri, 16 Jan 2026 08:44:29 +0100Weebly<![CDATA[Geglückter Start an den neuen Standorten]]>Thu, 18 Dec 2025 08:32:26 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/geglueckter-start-an-den-neuen-standorten
Bwabwata: Hauptgebäude, Campsite und Gemüsegarten
Am neuen Standort im Bwabwata-Nationalpark entsteht ein Produktionszentrum für Mongongo. Die Gebäude sind weitgehend erstellt. Der Komplex besteht aus einem Hauptgebäude, der Campsite, einem Lagerraum sowie Toiletten und Duschen. Im Hauptgebäude werden noch ein Verkaufsladen, sowie ein Produktions- und ein Lagerraum für Saat und Protein eingerichtet. Sämtliche Bauarbeiten haben Arbeitskräfte aus der Region ausgeführt.
Die Community konnte auch bereits fünf Ölpressen für die Verarbeitung von Mongongosaat in Empfang nehmen. Auch eine kleine Gärtnerei wurde angelegt. Acht initiative San-Frauen aus umliegenden Dörfern haben sich auf freiwilliger Basis zusammengetan, um indigene Pflanzen und Gemüse für den Eigengebrauch anzupflanzen.
BildGründung der Nhoma Association
Am zweiten San-Standort in Nhoma sind die Planungsarbeiten weit fortgeschritten. Vorgesehen sind Infrastrukturanlagen und Gebäude, wie sie das Projektteam am Bwabwata-Standort realisiert hat. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Februar 2026 vorgesehen. In den letzten Wochen gründete die lokale Gemeinschaft eine Association, die als Projektträger dient. Auch die Nhoma-Community wird sich auf die Verarbeitung von Mongongo für den regionalen Markt konzentrieren.


Etomba, Sivara, Omdeldam: Konsolidierung kommt voran


An den bestehenden Standorten in Etomba, Sivara und Omdeldam macht die Konsolidierung des Erreichten Fortschritte:
Das Marula-Team in Etomba arbeitet weitgehend selbstständig und generiert mit Marulasaat wertvolle Einkommen für die ganze Region. Auch Sivara entwickelt sich erfreulich. Die Sivara-Frauen erhielten jüngst vom Namibian Nature Found einen Auftrag für die Verarbeitung von Moringa.
Die Omdeldam-Community steht inzwischen auf eigenen Füssen und vermarktet ihre Erzeugnisse in eigener Regie. Sie kann aber bei Bedarf auf die Unterstützung des Jojoba for Namibia Trusts zurückgreifen.


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<![CDATA[Namib Desert Oils an der in-cosmetic in Bangkok]]>Thu, 18 Dec 2025 08:09:32 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/namib-desert-oils-an-der-in-cosmetic-in-bangkokBildOlli präsentiert Marula und Kalahari Melon in Bangkok
Voraussetzung für den langfristigen Erfolg des Projekts ist der Absatz der Produkte aus dem Entwicklungsprojekt in Namibia im internationalen Kosmetikmarkt. Für die Vermarktungsorganisation Namib Desert Oils (NDO) stellen sich dabei grosse Herausforderungen etwa durch zunehmende Regulierungen (z.B. Access Benefit Sharing) oder handelspolitische Einschränkungen (Zölle). Ohne regemässige Präsenz an den wichtigsten internationalen Messen und Austausch mit Unternehmen, die im selben Geschäftsfeld tätig sind, hat ein kleiner Anbieter wie NDO kaum eine Chance, sich international am Markt zu etablieren.
Eine wichtige Plattform für den Austausch und den Verkauf ist in-cosmetics, das führende internationale Forum für Rohmaterialien und Ingredienzien für die Kosmetikindustrie.
Vom 4.bis 6. November 2025 fand die in-cosmetics Asia in Bangkok statt. 

Mit von der Partie war auch NDO mit Oliver Rust. An einem Gemeinschaftsstand zusammen mit den Partnern Pera GmbH und AOT GmbH konzentrierte sich NDO auf die Präsentation von Marula und Kalahari Melon. Beide Öle sind in China, das ein besonders interessanter Markt für die Bioprodukte aus dem Projekt ist, registriert. Olivers Fazit zur in-cosmetic in Bangkok: «Der Kontakt mit bestehenden Kunden und potenziellen Neukunden aus China war für uns sehr wertvoll, und der Austausch mit Branchenkollegen instruktiv und bereichernd.»  


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<![CDATA[JFA-Video ist online]]>Sun, 07 Sep 2025 22:00:00 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/jfa-video-ist-onlineJojoba für Afrika hat nun ein eigenes Video, das einen kurzen Überblick über das Projekt in Namibia, die Standorte und den Impact gibt. Es ist auf der Website und über YouTube abrufbar und für vielseitige Informationszwecke einsetzbar:
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<![CDATA[Mitgliederreise 2026 ausgebucht]]>Sun, 07 Sep 2025 22:00:00 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/mitgliederreise-2026-ausgebucht
Die zweite Mitgliederreise von Jojoba für Afrika findet im April/Mai 2026 statt und ist bereits ausgebucht. Eine Gruppe von 14 Mitgliedern wird in Victoria Falls (Zimbabwe) die zweiwöchige Reise antreten und unter anderem die Projektstandorte im Bwabwata-Nationalpark, Sivara und Swakopmund besuchen.



Reiseroute im April/Mai 2026
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<![CDATA[Neue Projektstandorte: Finanzierung gesichert]]>Sun, 07 Sep 2025 22:00:00 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/neue-projektstandorte-finanzierung-gesichert
Die Finanzierung der neuen Projektstandorte im Bwabwata-Nationalpark und in Nhoma (Region des Khaudum Nationalparks) ist gesichert. Neben der Julius Bär Foundation, die bereits den Aufbau der Projektstandorte am Omdeldam (Jojoba), in Etomba (Marula) und Sivara (Mongongo) ermöglicht hatte, konnte der Jojoba for Namibia Trust neu die Irene M. Staehelin (IMS) Stiftung als Partner gewinnen. Die 2020 gegründete IMS-Foundation verfolgt das Ziel, die Vision ihrer Gründerin, Irène M. Staehelin-Schindler umzusetzen: die Lebensbedingungen der Bedürftigsten zu verbessern. Die IMS-Stiftung unterstützt insbesondere Initiativen in den Bereichen humanitäre Hilfe, Menschen- und Frauenrechte, Entwicklung, Natur- und Artenschutz. Die Stiftung unterstützt Organisationen, die sich für eine fairere, gerechtere, integrativere und nachhaltigere Welt einsetzen. Die 2019 verstorbene Stifterin arbeitete als Ethnologin und Fotografin im südlichen Afrika. Sie setzte sich stark für die Belange des San-Volkes ein und war entscheidend am Aufbau des Kultur- und Ausbildungszentrums für San, !Khwa ttu, nördlich von Kapstadt beteiligt.

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<![CDATA[And the Winner is: African Gold!]]>Tue, 22 Apr 2025 11:24:01 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/and-the-winner-is-african-goldBild
Unser Kosmetikpartner Phystine ist mit dem neuen Body Oil African Gold erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Das Körperöl, das ausschliesslich aus Produkten besteht, die aus unserem Namibia-Projekt stammen, gewann in der Kategorie «Best Body Oil» der «Shortlist beauty awards». Es enthält Öle der Pflanzen Marula, Mongongo, Jojoba, !Nara, Kalahari Melon, Extrakte vom Zitronenteebaum, Myrrhe und Mopane und eignet sich insbesondere für trockene Haut.
Die internationale Organisation «Shortlist beauty awards»mit Jurys in UK, USA und Australien prämiert jährlich die besten Naturkosmetikprodukte.
Phystine wurde überdies als «Best plastic-free beauty brand» und «Best sustainable beauty brand» ausgezeichnet.

Das preisgekrönte Body Oil African Gold und weitere Kosmetiköle aus dem Namibia-Projekt können beim Verein Jojoba für Afrika bestellt werden (Mitglieder erhalten Sonderkonditionen!) > Produkte


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<![CDATA[Kooperation mit der ZHAW]]>Tue, 22 Apr 2025 11:09:50 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/kooperation-mit-der-zhawBild
Der Jojoba for Namibia Trust plant eine Forschungskooperation mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil. Die ZHAW in Wädenswil forscht unter anderem auf dem Gebiet der Ernährung und Lebensmitteltechnologie. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung eines proteinhaltigen Nahrungsmittels auf Mongongo-Basis, das sowohl vor Ort in Namibia als auch im internationalen Rahmen eingesetzt werden kann. In Namibia und im gesamten südlichen Afrika könnte ein solches Produkt einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherheit leisten, zumal im Norden grosse Bestände an Mongongobäumen ungenutzt sind. Für den Jojoba for Namibia Trust sind derzeit zwei Studenten der Universität Windhoek im Rahmen einer Masterarbeit daran, eine Bestandsaufnahme der biologischen Ressourcen vorzunehmen.

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<![CDATA[Mitgliederreise 2026 – Von den Viktoriafällen nach Swakopmund]]>Tue, 22 Apr 2025 10:47:05 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/mitgliederreise-2026-von-den-viktoriafaellen-nach-swakopmund
Erste Reiseetappe: Victoria Falls - Projektstandort im San-Gebiet (Bwabwata) - Hakusembe River Lodge
Die zweite Mitgliederreise von Jojoba für Afrika findet vom 19. April bis 2. Mai 2026 statt und stösst bereits auf reges Interesse. Die Tour bietet einerseits die Möglichkeit, sich vom Projekt und dessen Ergebnissen ein eigenes Bild zu machen, andererseits kommen die einmaligen Naturschönheiten und die Tierwelt Namibias nicht zu kurz. Die Tour startet in Victoria Falls (Zimbabwe) mit der Besichtigung des spektakulären Naturwunders am Sambesi. Sie führt weiter durch den Caprivi-Streifen in den wildreichen Mudumu National Park und zum neuen Projektstandort im San-Gebiet des Bwabwata Parks. Weiter geht’s nach Rundu am Okavango-Fluss an der Grenze zu Angola mit Besuch des Projektstandorts in Sivara. Über die Otaviregion, wo sich der grösste Meteorit befindet, der jemals auf der Erde gefunden wurde, gelangen wir nach Omaruru in der Erongo-Region, die berühmt ist für ihre eindrücklichen Landschaften und Gesteinsformationen. Die Reise endet in Swakopmund mit einem Besuch des Projekthauptsitzes. Rückflug in die Schweiz ab Windhoek oder Walvis Bay. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, melde sich bis spätestens 15. Mai 2025 (info@jojoba-fuer-afrika.ch).
Unvergessliche Tierbegegnungen unterwegs sind garantiert.
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<![CDATA[Regionalzentren auf dem Weg in die Selbständigkeit]]>Wed, 12 Mar 2025 23:00:00 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/regionalzentren-auf-dem-weg-in-die-selbstaendigkeitBild
Das oberste Ziel der Projekte des Jojoba for Namibia Trusts besteht darin, den beteiligten Frauen, ihren Familien sowie den Teams in den regionalen Zentren eine selbständige und zukunftssichere Existenz zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist die weitgehende Eigenwirtschaftlichkeit der Projekteinheiten. In Etomba ist man diesem Ziel schon sehr nahe gekommen: Unter der umsichtigen und tatkräftigen Leitung von Lokalchefin Meme Kristina (Im Bild links mit Frauen aus ihrem Team) entwickelt sich der Standort sehr erfreulich und funktioniert weitgehend selbstständig. Dies ist auch dem Umstand zu verdanken, dass Marula, das Hauptprodukt in Etomba, im internationalen Markt bekannt ist und gute Absatzchancen hat.

Auch der Projektstandort Sivara ist auf gutem Weg. Die hervorragenden kosmetischen Eigenschaften von Mongongo sind allerdings international noch wenig bekannt. Deshalb setzt das Regionalzentrum von Sivara zusätzlich auf die regionale Vermarktung eigener Produkte (Speiseöl, Proteinpulver, Tierfutter). Der Aufbau der dafür notwendigen Strukturen benötigt entsprechendes Know How (Betriebswirtschaft, Marketing, u.ä.), das vor Ort zuerst aufgebaut werden muss. Der Transferprozess ist aber am Laufen und kommt gut voran. Die Planung sieht vor, dass das Regionalzentrum von Sivara bis 2026 ebenfalls auf eigenen Füssen steht.  
Das Projektzentrum von Sivara produziert erfolgreich für den regionalen Markt. Bis 2026 soll es weitgehend selbständig funktionieren.
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<![CDATA[Fairwild-Label für Produkte aus Etomba und Sivara]]>Wed, 12 Mar 2025 23:00:00 GMThttps://jojoba-fuer-afrika.ch/aktuell/fairwild-label-fuer-produkte-aus-etomba-und-sivara
Marula- und Mongongo-Produkte, die an den Projektstandorten in Etomba und Sivara gewonnen werden, dürfen nun offziell das international begehrte Fairwild-Label verwenden.
Es handelt sich dabei unter anderem um die Kosmetiköle aus Marula- und Mongongo-Saat, aber auch um das daraus gewonnene Proteinpulver und die Mongongo-Nussschalen, die etwa zu Peeling-Produkten verarbeitet werden können. Das Proteinpulver wird ebenso wie ein regional produziertes Speiseöl aus Mongongo-Früchten im regionalen Markt in Kavango-Ost und im Owamboland verkauft. Die Kosmetiköle werden überwiegend nach Europa und Asien exportiert.
Der Fairwild-Standard garantiert die nachhaltige Nutzung der Wildpflanzen und faire Bedingungen für die beteiligten Sammlerinnen und die Mitarbeitenden in den Sammel- und Verarbeitungszentren. Namib Desert Oil Producers ist die erste Organisation in Namibia, die Fairwild-zertifiziert ist. Im gesamten afrikanischen Kontinent dürfen nur sechs Produzenten das exklusive Label verwenden.
Fairwild-Standard: Nachhaltige Nutzung der Wildpflanzen und faire Bedingungen für die beteiligten Arbeitskräfte
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