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Bleibende Eindrücke von der Mitgliederreise 2026

19/6/2026

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Die Reisegruppe aus der Schweiz mit Mitgliedern der San-Community am Projektstandort in Bwabwata
Vom 18. April bis 3. Mai reiste eine Gruppe von 11 Vereinsmitgliedern nach Namibia, um sich mit den kargen wirtschaftlichen Lebensbedingungen der San-Bevölkerung an den nördlichen Projektstandorten vertraut zu machen und sich in vergnüglicher Weise auf die äusserst faszinierenden Naturschönheiten Namibias einzulassen.

Produktionszentren für Mongongo-Produkte
Die JFA-Partnerorganisation, Jojoba for Namibia Trust, baut derzeit an zwei Standorten im Norden (Bwabwata und Nhoma)  mit lokalen Communities Verarbeitungszentren für die Herstellung von Mongongoprodukten (Öle, Proteinpulver) auf. Wir konnten uns vor Ort ein gutes Bild über den fortgeschrittenen Projektstand machen und waren beeindruckt von der Ernst- und Gewissenhaftigkeit, mit welcher die Trägerorganisation den erfolgreichen Projektverlauf organisiert. Die Projektstandorte verfügen über angemessene Infrastruktur zur Verarbeitung und zum Vertrieb der Mongongonüsse, die Nusspressen funktionieren einwandfrei, und der Kreis der von diesen Projekten profitierenden Familien wird laufend grösser. Aktuell ist insgesamt von ca. 10‘000 Familien auszugehen, die in den Projektregionen ein Einkommen erzielen.
Projektstandort Bwabwata: Frauen beim Korbflechten; Gewächshaus; Ölpressen im Produktionszentrum
Traumhafte Landschaften, faszinierende Tierwelt
Unsere Reise, die bei den Viktoria-Fällen begann und in Windhoek endete, führte uns durch den touristisch noch wenig erschlossenen Kaprivistreifen, zu traumhaften Flusslandschaften am Zambezi, und zu einem Tierreichtum, wie ich das in Afrika noch nie erlebt habe. Wir begegneten einem Löwen, sogar einem Leoparden, sahen unzählige Hippos, Giraffen, Antilopen, eine Elefantenherde, Wildschweine, die leuchtenden Augen ganzer Krokodilherden, die nachts im dunklen Zambezi an uns vorbei schwammen – es war teilweise fast mythisch. Mit unserer Reise durchschritten wir alle Klimazonen Namibias, angefangen mit den Tropenwäldern um die Victoriafälle zu den Moor- und Flusslandschaften um den Zambezi-Fluss,  unendlich weite Busch- und Savannenlandschaften, die um die Etosha-Pfanne in wild aufragende Hügelzüge und hernach beim Erongo Gebirge in kugelartige Gesteinsformationen überging. Vor Swakopmund schliesslich ging der karge Boden in Wüste über. Mit einem Kurz-Besuch in der für die Filmindustrie interessanten Mondlandschaft um Swakopmund wurde unser (zu) kurzer Afrika-Trip angemessen abgeschlossen.
Namibia, zusammen mit Botswana und Süd-Afrika gewissermassen das Luxusgesicht von Sub-Sahara Afrika, zeigte sich uns gegenüber als ausgesprochen leicht zugänglich, und dennoch ursprünglich. Zu verdanken haben wir diese tolle Reise zweifellos auch der hervorragenden Organisation von Friedrich Alpers und Stephan Stalder.

Text: Markus Weilenmann; Fotos: Stephan Stalder
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