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Jojoba für Afrika
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News

Neues vom Omdeldamm

23/4/2022

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Jojoba-Stecklinge im Gewächshaus                                                 Modellhaus im Frühstadium des Aufbaus
Das Gewächshaus, in dem die Jojoba-Stecklinge gezüchtet werden, stand bis anhin in Swakopmund. Nun ist es an den Omdeldamm umgezogen, wo sich auch die Pflanzungen befinden. Dadurch kann das Projekt Strom und Lieferwege einsparen. Ausserdem ist es am neuen Ort deutlich trockener, was sich positiv auf das Wachstum auswirkt, da die Stecklinge nicht so rasch schimmeln.

Die Projektmitarbeitenden am Omdeldamm haben mit dem Bau eines kleinen Familien-Modellhauses begonnen. Es besteht aus einem Hauptgebäude, einem kleinen Gewächshaus und einem Hühnerstall für den Eigenbedarf. Eine Spültoilette und Dusche  gehören ebenfalls dazu. Die Mauern bestehen aus Zwiebelsäcken. Diese Bauweise ist kostengünstig und optimal an die Wüstenbedingungen angepasst, da die dicken Mauern für angenehme Temperaturen im Innern sorgen.
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Die Kosmetikprodukte aus dem Projekt sind da!

23/4/2022

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Rosa Smit und Esther Katjohange Ende Februar 2022 in Zürich

Ende Februar besuchte Oliver Rust mit seinen beiden Projektpartnerinnen Rosa Smit und Esther Katjohange die Schweiz. Neben Workshops unter anderem mit der Julius Bär Foundation  stand auch eine Projekt-Präsentation vor Mitgliedern und Freunden des Unterstützungsvereins Jojoba für Afrika auf dem Programm. Im Rahmen eines ungezwungenen, gut besuchten Abend-Events berichteten Oliver und sein Team aus dem Projekt und stellten auch die neue Kosmetik-Produktelinie, bestehend aus einem Pflegeöl und einer Gesichtscrème, vor. Ein auf Naturkosmetik spezialisierter Auftragshersteller in Deutschland produziert die beiden Kosmetika, die ausschliesslich aus den zertifizierten Natur-Produkten des Projekts bestehen. Die namibische Miss Universe von 1992, Michelle Mc Lean, engagiert sich unentgeltlich für die Promotion der Produkte und den Markenaufbau. Bis Mitte Mai werden die Produkte am Markt erhältlich sein. Mitglieder des Vereins können diese – wie auch die beliebten Classic Range Naturöle (Mongongo, Marula, Kalahari Melon, !Nara, Jojoba) – direkt zu Vorzugsbedingungen beziehen.
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Bohnen, Kalahari-Melon und Aloevera als Ergänzung

17/12/2021

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Testfeld mit Wüstenbohnen                                                              Rosa, Enkelin und Team mit der Kalahari-Melon-Saat
Mit einer neuen Art der biologischen Düngung experimentiert das Projektteam derzeit in den Jojoba-Pflanzungen am Omdeldamm. Direkt neben die kleinen Jojoba-Pflänzchen wird eine spezielle Art von Wüstenbohne eingepflanzt. Dadurch kommt Stickstoff in den Boden. Zudem steht den Projekt-Mitarbeitenden ein hochwertiges proteinhaltiges Nahrungsmittel zur Verfügung.
Auf den im vergangenen Jahr überschwemmten Feldern pflanzten Rosa und ihre Mitarbeiter erfolgreich Kalahari-Melon an. Bereits konnten sie die erste Ernte einfahren und an Namib Desert Jojoba verkaufen. Diese wird das daraus gewonnene Öl nach Deutschland liefern.
Eine weitere Diversifizierung erfolgt in Aloevera, das in der Namib-Wüste überraschend gut gedeiht. Bereits pflanzte das Projekt 700 Aloeverapflanzen an. Diese sollen für das Kosmetikprodukt verwendet werden, welches das Projekt derzeit entwickelt.

Kalahari-Melon-Saat                                                                                 Neue Aloevera-Pflanzung am Omdeldamm
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Eigenes Kosmetikprodukt in Vorbereitung

25/10/2021

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Das Salz aus der Wüste ist ein Bestandteil des  Kosmetikprodukts aus dem Projekt
In Planung ist neu ein eigenes Kosmetikprodukt. Mit einer auf Naturkosmetik spezialisierten deutschen Kosmetikfirma soll eine hochwertige Gesichtscrème produziert und in Namibia,  Europa und den USA vermarktet werden. Deren Hauptinhalte – Marula-, Mongongo- und Jojoba-Öl – liefert das Projekt. Das Salz für die Crème stammt aus einer abgelegenen Wüstenquelle und wird von Johnny und Elina abgebaut. Bis Ende Jahr soll das Produkt der Öffentlichkeit präsentiert werden.
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Oliver Rust übergibt Jojoba-Pflanzung seinen engsten Mitarbeitern

25/10/2021

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Johnny und Elina mit Mitarbeiter Petrus
Rund 100'000 Franken Eigenkapital hat Oliver Rust in den Aufbau der ersten Jojoba-Pflanzung auf Wüstenquell investiert. Jetzt hat er die 2,5 Hektar grosse Plantage seinen engsten Mitarbeitern Johnny und Elina mit einem langjährigen Pachtvertrag übergeben und damit ins Jojoba-Projekt integriert. Die neuen Besitzer zahlen während der ersten vier Jahre – bis zur ersten Ernte –  keine Pacht.  Alle Ernteerlöse gehen vollumfänglich an die Beiden.
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Fortschritt durch Innovation: Marula Nut Crusher

25/10/2021

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Namib Desert Jojoba hat mit Unterstützung des Jojoba-Trusts eine Maschine entwickelt, die Marula-Nüsse aufschlägt. Sie soll im Erntezentrum von Etomba zum Einsatz gelangen und den Frauen vor Ort die Arbeit erleichtern. Gleichzeitig ermöglicht der Marula Nut Crusher eine bessere Qualität der Rohware. Ein konsequentes Qualitätsmanagement ist für die langfristige Kundenbindung von grosser Bedeutung.

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Frisches Trinkwasser – wichtiger Schritt in ein besseres Leben

25/10/2021

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Frauen in Sivara am neu erstellten Bohrloch mit Solarpumpe und 10'000 Liter Wassertank.

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In Sivara befindet sich ein Trainings- und Erntezentrum des Projekts. Bisher mussten die Dorfbewohner ihr Trinkwasser aus kilometerweit entfernten Brunnen herbeischaffen. Nun ist es Oliver Rust und seinem Team gelungen, ein ergiebiges Bohrloch, das ausgezeichnetes Trinkwasser liefert, zu erstellen. Mit einer Solarpumpe versehen, liefert es 1'500 Liter pro Stunde. Es dient der Trinkwasserversorgung der Dorfbevölkerung und wird für die Bewässerung der Moringa-Pflanzung eingesetzt. Damit liefert das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung.

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Jojoba für Afrika unterstützt Ausbildung des Projektstaffs

5/7/2021

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Seit Mai nehmen die Corona-Fallzahlen in Namibia wieder stark zu. Gerade noch rechtzeitig, bevor die namibische Regierung einen weiteren Lockdown verhängen musste, konnte das Jojoba-Projekt Ende April wichtige Ausbildungsmassnahmen durchführen. Im Zentrum standen Workshops für die Projektpartnerinnen und das Leitungsteam. Der Entwicklungsexperte Anthony Acheampong aus Ghana (Erster von rechts) vermittelte den Besitzerinnen der Jojoba-Pflanzungen am Omdeldamm und dem Projektleitungsteam die Grundlagen des Projektmanagements. Als prominenter Gast konnte sich die Projektverantwortliche der Julius Bär Stiftung, Nathalie Jean-Baptiste  (Dritte von rechts), vom Erfolg der Ausbildungsmassnahme überzeugen. Der Verein Jojoba für Afrika unterstützt das Projekt-Ausbildungsprogramm mit 4'500 Franken.
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Moringa - Superfood vom Okavango

19/3/2021

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In Sivara in der Okavango-Region, wo  schwergewichtig Mongongo geerntet wird, entsteht das zweite Ernte- und Trainingszentrum. Zudemt legte das Projekt eine kleine Pflanzung mit Moringabäumen für die Frauen von Sivara an. Moringa soll neben Mongongo ein weiteres Standbein für die lokale Bevölkerung werden. Der Baum hat den Vorteil, dass er sehr rasch wächst und schon nach wenigen Monaten eine Ernte zulässt. Moringa gilt als "Superfood", das sich extrem positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt. Die einheimische Bevölkerung nutzt die Pflanze seit jeher als Heilmittel und Nahrungszusatz. Es findet in Pulverform oder auch als Öl Verwendung. Für das wertvolle Moringa-Öl konnten bereits Kunden in Deutschland gefunden werden.
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        Moringa-Pflanzung in Sivara                                                                    Moringa-Saat (oben), Einzäunung der Pflanzung
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Bio-Zertifizierung der Erntezentren im Norden vor Abschluss

19/3/2021

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Dank dem Beitrag des Vereins Jojoba für Afrika konnte die Zertifizierung der Erntezentren im Norden mit dem Bio-Label Ceres zügig angegangen werden. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses wurden die an den Sammlungen beteiligten Frauen zu den Themen Qualitätssicherung bei Ernte und Lagerung ausgebildet. Zurzeit prüft ein europäisches Labor Proben von Marula- und Mongongo-Früchten  hinsichtlich ihrer Bio-Qualität.

In Etomba an der angolanischen Grenze erstellte das Projekt ein kleines Lagerhaus. Seit Dezember letzten Jahres koordiniert Kristina Haufiku als lokale Projektpartnerin die dortigen Aktivitäten. Sie betreut die Frauen, die Marula ernten, organisiert Einkauf, Qualitätskontrolle, Lagerung  und Schulungen.
Kristina mit Sohn, flankiert von Oliver und seinem Stellvertreter Johnny       Das neue Lagerhaus in Etomba             
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